Die Kombination der beiden Werkstoffe Holz und Lehm schafft Bauten und Räume mit besonderer Qualität. Beide Materialien sind natürlich, regional verfügbar und vollständig recyclierbar. Gemeinsam entfalten sie Stärken, die sich bestens ergänzen: Holz als tragende Struktur, Lehm als raumklimatischer Ausgleich. Das Ergebnis: nachhaltiger Hausbau mit Lehm und Holz. Und Gebäude, die sich in jeder Hinsicht gut anfühlen.

Bettina Baggenstos Verantwortliche BIM und nachhaltiges Bauen mit Holz und Lehm

Bettina Baggenstos

Verantwortliche Nachhaltiges Bauen | Lehmholzbau | VDC | BIM
Co-Founder Lehmit

+41 71 388 51 67
bettina.baggenstos@blumer-lehmann.com

Holz und Lehm ergänzen sich

Nachhaltiges Bauen mit Lehm und Holz hat Zukunft. Denn die Kombination funktioniert auf mehreren Ebenen. Konstruktiv trägt Holz das Gebäude, während Lehm im Innenausbau für den thermischen Ausgleich sorgt. Bauphysikalisch reguliert Lehm die Feuchtigkeit und speichert Wärme, während Holz für Stabilität und Flexibilität steht. Ökologisch gesehen sind beide Materialien nahezu CO₂-neutral und können am Lebensende des Gebäudes wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden. Hausbau mit Lehm und Holz: Das ist eine Partnerschaft, die sich schon seit Jahrhunderten bewährt.

Detailansicht einer Lehm-Holz-Verbunddecke im HORTUS-Gebäude

Raumklima und Wohngesundheit natürlich regulieren

Lehm kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Diese Eigenschaft schafft ein ausgeglichenes Raumklima. Darüber hinaus speichert Lehm Wärme und gibt sie zeitverzögert ab. Lehm wirkt schall- und brandhemmend, neutralisiert Gerüche und ist schadstofffrei. Beim Hausbau mit Lehm und Holz entstehen Räume, in denen Sie durchatmen können.

Moderner Speisebereich im Hortus mit Holzträgern, grossen Fenstern und weissen Stühlen

Vom Innenausbau zur Kühldecke

Im Holzbau verwendet, kann Lehm mehr als nur Putz. So zeigt sich nachhaltiges Bauen mit Lehm in modernen Gebäude: In unseren Projekten setzen wir Lehmbauplatten für Decken und Wände ein – beispielsweise beim Hausbau mit Lehm in der Klimasiedlung Augarten, wo sie auf einer Fläche von rund 6500 m² verbaut wurden. In den Sitzungszimmern unseres eigenen Stammhauses kühlen Lehmdecken die Räume im Sommer passiv und ersetzen damit mechanische Klimaanlagen. Diese Deckenelemente zeigen, wie sich der wohl traditionellste Werkstoff in moderne Baukonzepte integriert lässt.

Sitzungszimmer im neuen Bürogebäude auf dem Erlenhof

Hausbau mit Lehm und Holz

Die kombinierte Bauweise mit Lehm und Holz ist vielseitig und eignet sich für unterschiedlichste Gebäudetypen und Anwendungen: Wohnbauten profitieren von dem ausgeglichenen Raumklima und der natürlichen Ästhetik. Schulen, Kindergärten und Kitas schaffen mit Lehm-Holz-Konstruktionen eine gesunde Lern- und Spielumgebung. Bürogebäude wiederum können durch passive Kühlung und Feuchteregulierung das Raumklima verbessern. Auch im Gewerbebau lassen sich die Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit erfüllen. Der Hausbau mit Lehm und Holz ermöglicht zudem flexible Grundrisse, kurze Bauzeiten durch Vorfertigung und eine individuelle Gestaltung. Zudem wird jedes Gebäude zukunftsfähiger.

Loungebereich im Innenraum des HORTUS Bürogebäudes in Basel.