Als nachwachsender Rohstoff speichert Holz CO₂ und lässt sich am Ende wieder in den natürlichen Kreislauf zurückführen. Und: Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet – von der Ernte über die Verarbeitung bis hin zum Transport – sind die Energiebilanz und die Nachhaltigkeit von Holz unschlagbar. Deshalb bedeutet Bauen mit Holz auch, Verantwortung zu übernehmen – für heutige und kommende Generationen.

Werkstoff Holz

Holz wächst nach. In nachhaltig bewirtschafteten Wäldern entsteht kontinuierlich neues Baumaterial. Gleichzeitig bindet auch das bereits in Gebäuden verarbeitete Holz weiterhin und langfristig CO₂. Auch das ist nachhaltiges Bauen mit Holz: Die kurzen Transportwege vom regionalen Wald ins Säge- und Hobelwerk schonen Ressourcen und stärken die lokale Wertschöpfung. Bei Blumer Lehmann stammt das Rundholz vorwiegend aus der Region – und wird vollständig verarbeitet. Ein Kreislauf, der funktioniert.

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Nachhaltigkeit von Holz im geschlossenen Kreislauf

Vom Baum zum Gebäude und zurück: Bei Blumer Lehmann durchläuft das Holz eine vollständige Wertschöpfungskette. Im Säge-, Hobel- und Keilzinkwerk entsteht aus jährlich rund 170 000 m³ Schweizer Rundholz ein umfassendes Sortiment an Bauprodukten. Was nicht als Baustoff verwendet wird, verarbeiten wir zu CO₂-neutralen Pellets, Restholzprodukten und Energie. Am Ende der Nutzungsdauer des Gebäudes kann das Holz wiederverwendet oder thermisch verwertet werden – ganz ohne Abfall.

Zukunftsfähige Konstruktionsvielfalt

Die Nachhaltigkeit von Holz und die damit verbundenen Vorteile spielt der Werkstoff in vielfältigen Formen und Konstruktionen aus: Modulbau, Elementbau, Holz-Hybrid-Bauweise oder auch Free Form. Neben den natürlichen Vorzügen des Baumaterials Holz ermöglichen vorgefertigte Module eine kurze Bauzeit und hohe Qualität. Hybrid-Konstruktionen kombinieren Holz mit anderen Materialien dort, wo es sinnvoll ist. Und Free Form-Holzbauten zeigen schliesslich, welche aussergewöhnlichen architektonischen Visionen sich aus Holz realisieren lassen. Nachhaltiges Bauen mit Holz ist zukunftsfähiges Bauen für die Welt von morgen.

Tragwerk aus Holz im HORTUS Bürogebäude in Basel.

Mehr als nur Ökologie

Brandschutz, Schallschutz, Energieeffizienz – Holzkonstruktionen erfüllen darüber hinaus höchste technische Standards. Nachhaltiges Bauen mit Holz bedeutet auch ganzheitlich und materialoptimiert planen. So lassen sich Gebäude realisieren, die nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich und funktional überzeugen. Wertvolle natürliche Eigenschaften ergänzen zudem die Nachhaltigkeit von Holz. Sie unterstützen ein gesundes Raumklima und schaffen Behaglichkeit, die sich direkt auf das Wohlbefinden auswirkt.

Innenansicht der Innovationsfabrik 2.0.

Messbare Qualität

Labels und Standards wie Schweizer Holz, SNBS, Minergie oder FSC machen nachhaltiges Bauen mit Holz überprüfbar. Sie dokumentieren, dass ein Gebäude, ein Werkstoff oder eine Bauweise definierten ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien entspricht. Wir verstehen diese Standards als Orientierung für verantwortungsvolles Bauen. Bei unseren Produkten und Projekten achten wir darauf, sie zu erfüllen.

Detailansicht von Kanthölzern mit aufgedrucktem Schweizer Holz Logo

Nachhaltigkeit bei Blumer Lehmann: Drei Dimensionen, ein Ziel

Nachhaltigkeit bedeutet für uns mehr als Ökologie. Wir berücksichtigen in allen unseren Entscheiden wirtschaftliche, soziale und ökologische Kriterien gleichermassen. Konkret: Unser Biomasse-Kraftwerk macht den Standort Gossau energieautark. Wir bilden kontinuierlich Lernende aus und schaffen Perspektiven für über 600 Mitarbeitende. Und wir streben nach Spitzenleistungen, die bleibende Werte schaffen – für Kunden, Mitarbeitende und kommende Generationen.

Luftaufnahme des gesamten Firmenareals von Blumer Lehmann mit beleuchtetem Stammhaus